…in der Zange

Die Auswirkungen der Corona-Krise werden mit wenigen Ausnahmen alle ziemlich hart treffen. Man kann nicht einfach ohne weitreichende Folgen ein Land wochenlang auf Null oder beinahe Null runterbremsen.

Manche sagen, die Pleitewelle beginnt jetzt langsam – manche sagen, sie werde bis 2021 anhalten. Das kann gut sein.

Am Anfange schreckten Firmen davor zurück, Mitarbeiter zu entlassen, aber was sollen sie machen, wenn die Liquidität in den Keller fällt, weil während des Lockdowns der Umsatz fast ganz weg war und sich auch jetzt nicht rasend schnell wieder steigert. Dann bleibt einem nichts anderes mehr übrig. Ist leider so.

Es gibt so etwas wie ein doppeltes Problem. Auf der einen Seite sind die Umsätze sehr niedrig, auf der anderen Seite balgen sich die Wettbewerber jetzt noch härter um jeden Auftrag, d.h. der Druck auf die Margen wird noch stärker als in normalen Zeiten. Das ist hart.

Aber wenn auch das ausgereizt ist, was dann? Dann hilft nur noch eins, zusammenarbeiten. Sich die Kosten teilen, versuchen,
zusätzliche Potentiale zu erschliessen. Kooperation.

24.05.2020 13:02